Wer wir sind

Bettina Spoerri | Bild: MKR
Bettina Spoerri | Bild: MKR

Bettina Spoerri, geboren 1968, aufgewachsen in Basel und Zürich, Schriftstellerin und Kulturvermittlerin, lebt seit 1987 in Zürich, wo sie die Nachwehen der Jugendbewegung erlebte und für einige Monate mit anderen zusammen auch eine sogenannte «illegale Bar» im Kreis 4 betrieb. Sie hat u.a. in Zürich Literatur, Philosophie, Musik- und Filmwissenschaft studiert, am Deutschen Seminar der Universität Zürich als wissenschaftliche Assistentin gearbeitet und in Literaturwissenschaft promoviert. Sie konzipierte, neben der Tätigkeit als Universitätsdozentin, Moderatorin, Kulturkritikerin und Redaktorin der Neuen Zürcher Zeitung, mehrere Veranstaltungsreihen und Ausstellungen; u.a. leitete sie das Gesprächsforum Züri Littéraire, verantwortete das literarische Kuratorium der Wanderausstellung Swiss Lib. von Pro Helvetia zu Schweizer Gegenwartsliteratur in Mittel-/Osteuropa, co-kuratierte Ausstellungen des Jüdischen Museums in Hohenems und war Mitglied im Verwaltungsrat der Museumsgesellschaft/Literaturhaus Zürich. Veröffentlichung literarischer Texte seit rund 25 Jahren, zuletzt: Konzert für die Unerschrockenen; Herzvirus (beide: Braumüller, 2013 bzw. 2016). Zürich Abseits der Pfade, Braumüller Verlag, Wien, 2019. Auszeichnung mit dem Werkjahr Kanton Zürich 2017. Seit 2013 leitet sie das Aargauer Literaturhaus (www.aargauer-literaturhaus.ch). Vgl. www.seismograf.ch

 

 

Miklós Klaus Rózsa, geboren 1954, ist freischaffender Fotograf, Publizist und politischer Aktivist. Er kam als Kind mit seinen Eltern, die 1956 aus Ungarn flohen, in die Schweiz. Ausbildung als Fotograf an der Kunstgewerbeschule Zürich (heute ZHdK), danach Arbeit als Fotoreporter, Aufbau eines eigenen Fotostudios, Gründung der Presseagentur Multimedia Photoscene AG, Arbeit als Kameramann, Veranstaltungstechniker, Videoproduzent, Mitarbeit bei der Produktion von rund 50 Schweizer Filmen. Er arbeitete u.a. für Associated Press, die Magazine «Salz & Pfeffer», «Klartext», Schweizer Radio und Fernsehen, «Volksrecht»/«P.S.» sowie diverse Schweizer Zeitungen und Zeitschriften. Rózsa engagierte sich aktiv in diversen sozialpolitischen Zusammenhängen, u.a. in der Menschenrechtsgruppe «augenauf» als Pressesprecher sowie im Kanzleizentrum. Er war Präsident der Journalistengewerkschaft «Comedia» (1999-2005), Präsident des Zürcher Gewerkschaftsbundes und Mitglied des Schweizer Presserats. Der Fokus seiner fotografischen Arbeit lag über Jahrzehnte u.a. auf der Dokumentation sozialer Bewegungen, politischer Aktionen, Demonstrationen und auf der Beobachtung der Stadtentwicklung sowie der Gastronomie- und Kulturszene von Zürich. Jüngste Publikationen: Beton brennt. LIT Verlag, Wien 2011; Kampf um Freiräume. Hg. von Wien Museum. Czernin Verlag, Wien 2012; Miklós Klaus Rózsa. C-Press und spector books, Zürich und Leipzig 2014; Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf. Regie: Erich Schmid. CH 2016; Verheerende Bilanz. Neofelis Verlag, Berlin 2017. Zürich Abseits der Pfade, Braumüller Verlag, Wien, 2019.
Vgl.
www.photoscene.ch

Miklós Klaus Rózsa | Bild: Spoerri
Miklós Klaus Rózsa | Bild: Spoerri